Erstellung eines City-Logistik-Konzepts

Im Rahmen einer Konzeptstudie werden innovative Möglichkeiten zur stadtverträglichen und wirtschaftlich effizienten Belieferung der Innenstadt entwickelt:

  • Potenziale, Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten werden gemeinsam mit allen Akteuren erarbeitet (Arbeitsgruppe City-Logistik)
  • Im Kern des Konzepts steht die Abstimmung der Lieferzeiten, der Einsatz alternativer Lieferfahrzeuge (z. B. Elektro-, Lastenrad) und die innovative Verteilung über sogenannte Micro-Hubs: Verteilzentren z. B. in Tiefgaragen oder Leerständen zur Bündelung des Verkehrs, Feinverteilung mit Kleinfahrzeugen
  • Liefer-/Ladezonen werden geplant
  • Falschparken und das Halten auf Radwegen wird unterbunden

 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Bitte nutzen Sie daher die Möglichkeit eigene Vorschläge einzubringen und die vorgestellte Schlüsselmaßnahme zu diskutieren.


 

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City-Logistik-Konzept - Paketstationen

  1 Kommentar  •  2021-07-05  • 
  Erstellung eines City-Logistik-Konzepts

Sehr geehrte Damen und Herren!
Als Einzelhändler in der Stadt Bamberg fühlen wir uns durch dieses City-Logistik-Conzept nicht unterstützt. Eher sehen wir das Gegenteil auf uns zukommen. Dieses City-Logistik-Conzept ist für jeden Einzelhändler mit deutlich höherem Zeiteinsatz und mehr Kosten im Personalbereich verbunden.
Wenn Pakete, die uns bisher von verschiedenen Paketdiensten zugestellt werden, an Packstationen abgeholt werden müssen, bedeutet das Personaleinsatz auf seiten der Paketempfänger. Der Einzelhändler muss einen Mitarbeiter zur Packstation schicken, dass er dort Pakete abholt, für die eine "frei-Haus"-Lieferung bezahlt ist. Dieser Mitarbeiter fehlt somit an anderer Stelle. Zusätzlich haben wir mit einem der Paketlieferanten eine Abhol-Vereinbarung getroffen, d.h. er nimmt, wenn er unsere Pakete bringt, die Pakete, die wir versenden wollen, im gleichen Auto wieder mit. Wenn wir diese auch über die Paketstation versenden wollen, hätten wir den Weg täglich zweimal - oder wir würden einen Tag länger brauchen für den Versand (was der Kunde nicht gerne in Kauf nimmt!). Weder einmal noch zweimal ist momentan mit der Personalstruktur diese Arbeit zu stemmen. Bei der Schwierigkeit, Mitarbeiter zu finden, und ja auch unter der Hinsicht von Rentabilität im Unternehmen ist es uns nicht möglich, für eine Leistung, die wir ja auch bei den Paketdiensten schon bezahlt haben, Mitarbeiter einzustellen.
Ebenso sehen wir keinen Sinn darin, dass statt vier bis fünf Lieferfahrzeugen der Paketidenste in einem Viertel dann 40 bis 50 Einzelhändler mit ihren Lieferfahrzeugen zur Paketstation fahren. Unser Paketvolumen übersteigt sehr häufig das Fassungsvolumen unseres Fahrradanhängers, d.h. wir müssten das Auto nutzen. Und da wird es anderen Einzelhändlern ähnlich gehen.
Wir würden uns freuen, wenn die Bedenken von uns Einzelhändlern respektiert würden und versucht wird, dies zu verstehen. Eine Chance in diesem Konzept können wir für den Einzelhandel beim besten Willen nicht erkennen, wir sehen da vielmehr die Steine, die uns in den Weg gelegt werden.
Gerne stehen wir zur weiteren Diskussion zur Verfügung!
Mit freundlichen Grüßen
Margit Schütz
Betten-Friedrich KG
Luitpoldstr. 18
96052 Bamberg
Ich stimme nicht zu 80%
-3 Stimmen

Liefer-/Ladezonen

  Keine Kommentare  •  2021-07-05  • 
  Erstellung eines City-Logistik-Konzepts

Im derzeit geplanten City-Konzept sind Liefer- und Ladezonen vorgesehen, d.h. Speditionen, die Ware anliefern, sollen in dafür vorgesehenen Bereichen halten und die Ware von den LKW's über längere Strecken zu den Empfängern bringen. Bei einzelnen Packstücken, die in unserem Fall bis zu 40 kg wiegen können, ist dies eine Zumutung für alle Seiten. Es bedeutet einen deutlich höheren Zeitaufwand, der mit täglichen Lenkzeiten nur schwer vereinbar ist. Auch für uns - den Einzelhändler hier vor Ort - bedeutet dies einen deutlich höheren Zeitaufwand in der Warenannahme. Zusätzlich bedeutet dies, dass wir ein Teil, das wir zum Kunden liefern wollen, wieder zurücktragen, um es dort in unser Lieferfahrzeug einzuladen. Da ein Spediteur immer Ware für mehrere Kommissionen bringt, ist es nicht möglich, die Ware gleich zum Kunden zu bringen, sie muss - manchmal nur kurz - zu uns ins Haus.
Ich bin mir der Situation bewusst, dass es in Bamberg Einzelhändler gibt, die nicht mit dem Auto vor ihrer Ladentüre halten können. Für uns war dies immer ein Grund, der uns von einem Ladenlokal in der Fußgängerzone abhielt und uns an der belebten Luitpoldkreuzung hält.
Als Alternative ein Lager am Stadtrand ist wieder mit Kosten für uns verbunden - sowohl in Miete als auch in Personal, es muss ja zu Anlieferzeiten jemand vor Ort sein. Die andere Alternative ist gleich ein Ladenlokal am Rande der Stadt oder in einer Umlandgemeinde. Ob die Innenstadt Bambergs aber durch ein Abwandern von Geschäften attraktiver wird, wage ich zu bezweifeln.
Gerne nutzen wir in der Stadt auch das Fahrrad für Auslieferungen, aber bei einem Volumen von 2 m³ wird es wirklich schwierig, die Sachen mit dem Fahrrad zu transportieren.
Wir halten die Ladezeiten, in denen wir vor der Ladentüre stehen, möglichst kurz. Aber aus meiner Sicht ist es dringend nötig, dass wir das auch in Zukunft noch machen können.
Margit Schütz, Betten-Friedrich KG
Ich stimme nicht zu 100%
-4 Stimmen
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