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Fahrradquartier Mitte erweitern

  •  2021-05-10  •    Keine Kommentare  •  Ausbau der Radweginfrastruktur
Ausweitung_Fahrradquartier_Mitte.jpg
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Antrags-Code: CONSUL-2021-05-46

Durch eine Ausweitung des Fahrradquartiers Mitte wird der Umweltfreundliche Verkehrsträger Fahrrad in der Gärtnerstadt weiter gestärkt!
 
  • Das Fahrradfahren in Bamberg erfreut sich großer Beliebtheit. Deshalb sollten mehr Fahrradstraßen geschaffen werden, die eine sichere Mobilität auf zwei Rädern ermöglichen. Die Erweiterung des Fahrradquartiers Mitte bietet sich hierfür an. Im Umfeld des Fahrradquartiers sind besonders viele Radfahrende unterwegs, die von einem möglichst großen Netz an Fahrradstraßen profitieren würden. 

Folgende Straßen sollen zusätzlich zu Fahrradstraßen ausgewiesen werden:
  • Spiegelgraben (als Verbindung zwischen Zollner Straße Richtung Friedhof)
  • Josephstraße
  • Theuerstadt
  • Obere Königstraße zwischen Luitpoldstraße und Steinweg
  • Steinweg
  • Nürnberger Straße zwischen Steinweg und Pfisterstraße
  • Kunigundenruhstraße
  • Dr.-von-Schmitt-Straße
  • Rüdelweg zwischen Gangolfsweg und Dr.-von-Schmitt-Straße
  • Martin-Luther-Straße
  • Trimbergstraße
Zusätzlich sollen folgende Straßen zu verkehrsberuhigten Bereichen werden:
  • Gangolfsweg
  • Egelseestraße zwischen Dr.-von-Schmitt-Straße und Peuntstraße
  • Gabelsberger Straße zwischen Gertraudenstraße und Egelseestraße
  • Kaimsgasse verbleibender Abschnitt der noch nicht verkehrsberuhigt ist
Bei der Ausweisung zu Fahrradstraßen muss natürlich geprüft werden, wie und ob das Parken am Straßenrand einer sicheren Fahrradstraße gerecht werden kann. Auch muss geprüft werden, ob Abpollerungen oder Diagonalsperren sinnvoll sind um KFZ-Durchgangsverkehr aus dem erweiterten Fahrradquartier herauszuhalten.

Um den bereits bestehenden Teil nödlich der Luitpoldstraße mit dem neuen südlichen Teil zu verbinden, werden zur Überquerung der Luitpoldstraße zwischen den Achsen Mittelstraße-Theuerstadt und Heiliggrabstraße-Josephstraße zwei "Fahrradinseln" baulich angelegt. Dabei soll es sich um Verkehrsinseln handeln, die den Radfahrenden ermöglichen jeweils nur einen Fahrstreifen überqueren zu müssen. Dies erleichtert die Überquerung.
Da die Kreuzung Steinweg / Nürnberger Straße / Dr.-von-Schmitt-Straße nicht mehr hauptsächlich von Kraftfahrzeugen befahren wird, kann die Ampelanlage abgeschaltet werden. Stattdessen wird dort ein Kreisverkehr mit Zebrastreifen angelegt. Dieser soll nicht baulich angelegt werden, sodass die wenigen Regionalbusse die dort fahren problemlos die Kreuzung passieren können.
  • Bisherige Größe des Fahrradquartiers inkl. verkehrsberuhigter Bereiche, (Rad-) und Gehwege, Autofreie Gassen: 2,3 Kilometer
  • Erweiterter Bereich: 2,9 Kilometer
Damit wächst das Fahrradquartier um das fast 1,5-Fache auf 5,2 Kilometer und bietet so Fußgängern, Radfahrenden, Kindern und Anwohnenden einen Raum für sichere Mobilität, ruhiges Wohnen und belebte Straßen.

 

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