Zurück

Autonomer Elektrobus Shuttle - Bamberg

  •  2021-05-15  •    3 Kommentare  •  Qualitätsschub im regionalen ÖPNV
Liniennetz Elektrobus-Shuttle Bamberg
Liniennetz Elektrobus-Shuttle Bamberg


Antrags-Code: CONSUL-2021-05-71

Ein autonomer Elektrobus Shuttle soll Bambergs Stadtkern mit dem ZOB, ROB und Markusplatz verbinden. Ziel ist eine permanente Anbindung an die ÖPNV Knotenpunkte zum schnellen Umstieg.
Viele Ideen beschäftigen sich damit, wie der Stadtkern von Bamberg vom Individualverkehr entlastet werden kann. Aus meiner Sicht geht das nur durch eine Vielzahl an Maßnahmen.
 

Hier möchte ich eine davon erleutern. Ein Teil davon wäre ein autonomer Elektrobus Shuttle, der im Minutentakt neu festgelegte ÖPNV Umsteigeknoten am Markusplatz - Schönleinsplatz - Kreuzung Ob. König- / Luitpoltstr. - ROB (Bahnhof) verbindet. Damit kann man flexibel aus dem Stadtkern direkt zu dem Umsteigeknoten fahren, von dem die Busline den kürzesten Weg nach Hause nimmt oder der Zug  bzw. das Taxi erreicht wird. Unterstützt wird der Einstieg in den Shuttle durch zusätzliche Haltestellen Am Kranen - Lange Straße - ZOB. Grundsätzlich wird der ZOB als zentraler Busknoten aufgelöst. Diese Aufgabe übernehmen die neuen ÖPNV Knoten, die durch folgende Regel eine gleiche Umsteigequalität garantieren sollen:
 
  • jede Stadtbus- und Regionallinie fährt mindestens zwei ÖPNV Knotenpunkte an, damit ein Umstieg in alle vier Himmelsrichtungen des Stadtbusnetzes möglich wird
Das bedeutet eine komplette Neuorganisation des städtischen Busliniennetzes, das hier bei bamberg-gestalten auch schon vorgeschlagen wird. Die Buslinien müssen also nach zuvor genannter Regel geführt werden. Die Fläche am heutigen ZOB wird belassen wie sie ist und nur geringfügig umgebaut. Die Bussteigkanten bleiben erhalten. Die erste dient als Einstieg in den Shuttle, die anderen dahinterliegenden als Abstellfläche für zu ladende Shuttle und nicht benötigte.
 
Folgende Argumente sollen das Shuttle untermauern:
 
  • Ein Autofreies Welterbe, muss den Bürgern und Besuchern ein zeitgemäßes Fortbewegungsmittel bereitstellen, das den Übergang zum ÖPNV ermöglicht und somit eine Alternative zum Auto darstellt.
  • Die großen Stadt- und Reginalbusse müssen nicht mehr den verstopften Stadtkern in der Kapuzinerstraße, am Obstmarkt und in der langen Straße anfahren, womit die Pünktlichkeit steigen müsste.
 
Die Frage der Umbaumaßnahmen an der Infrastruktur muss der nächste Planungsschritt zeigen. Es geht bei diesem Vorschlag nur um die Diskussionsgrundlage, die den weiteren Planungsweg ebnet

Sie müssen sich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu hinterlassen.