Bürgerbeteiligung der Stadt Bamberg

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Lange Straße als Mischverkehrsfläche

Bernd Möhrlein Bernd Möhrlein  •  Verwaltung Stadt Bamberg  •  2021-06-16  •    7 Kommentare  •  Umgestaltung zentraler Räume mit hoher Aufenthaltsqualität

Antrags-Code: CONSUL-2021-06-164

Vorschlag der Stadtverwaltung

Lange Straße bleibt verkehrsberuhigter Geschäftsbereich; Radverkehr in beide Richtungen freigegeben; durchgehender Mischbereich, weiche Separation zwischen Fahrbahn und Seitenräumen; Gliederung durch Begrünung, Sitzmöglichkeiten, Poller; Parken nur an ausgewiesenen Stellen für Sondernutzer (z.B.: Menschen mit Behinderung, Ladezonen, Lastenräder, wenige Bereiche für sehr kurzes Parken/Halten).


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  • Timm Schulze

    Soll das der große Wurf sein? Was ändert sich denn dadurch konkret? Schon heute darf der Radverkehr in beide Richtungen durch die Lange Straße fahren. Der Vorschlag sieht weiterhin eine Separation zwischen Fahrbahn und Seitenräumen vor. Menschen zu Fuß werden also weiter an den Rand gedrängt und die Fahrbahn bekommt viel Platz. Das ist diesem öffentlichen Raum im Herzen der Stadt nicht angemessen. Wir brauchen eine echte Mischverkehrsfläche ohne Separation! Außerdem muss die Lange Straße endlich vom unnötigen Durchgangsverkehr (alles außer Umweltverbund) befreit werden.

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    • Sebastian Gross

      Der Vorschlag ist in dieser Form eine Verschlechterung des Status Quo: Im wesentlichen bleibt alles so wie es jetzt ist, nur dass es keinen Bordstein mehr gibt. Dadurch verliert die Haltestelle ihre Barrierrefreiheit, bei gleichbleibender Verkehrsbelastung und unklareren Flächenzuweisungen. Folglich wird es mehr Konflikte geben, mehr Wildparker, so wie man das jetzt schon vom Breiten Überweg zwischen Oberer/Unterer Brücke und Grüner Markt/Austraße kennt.
      Will man das Shared-Space Konzept verfolgen (was ich sehr begrüßen würde), müsste man es wie in der Hauptwachstraße machen. Durchgangsverkehr muss ausgesperrt werden, die Straße wird auf gesamter Länge zum Verkehrsberuhigten Bereich (Schrittgeschwindigkeit statt Zone 20).
      Diese Planung ist großer Murks und verschlechtert den Ist-Zustand. Allerdings habe ich von der Stadtverwaltung auch nichts anderes erwartet. Leider!

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      • Inge Buhl

        Bravo! Die Verwaltung schlägt das vor, was Radentscheid, VCD und ADFC schon seit längerem gefordert haben. Hoffentlich stehen alle Mitarbeiter hinter dem Vorschlag.

        • Inge Buhl

          Wichtig ist nur die Verkehrsfläche für alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt zu gestalten. Der Durchgangsverkehr muß unmöglich gemacht werden.

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          • Sebastian Gross

            Naja. Unter einem verkehrsberuhigtem Geschäftsbereich versteht man die bereits existierende Tempo 20 Zone. Diese darf man eigentlich sowieso nur dort anordnen, wo die Aufenthaltsfunktion überwiegt. Denke das könnte in der Langen Straße, solange diese eine der wichtigsten Durchfahrtsstraßen durch die Stadt ist, sowieso auf sehr wackligen Beinen stehen. Wenn da jemand dagegen klagen sollte, würde ich keine Wetten abschließen wollen, wie die Sache ausgeht. Insofern wäre die Beschränkung des Durchfahrtsverkehrs sehr verfünftig.

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