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Neuer Bushaltepunkt für Shuttle- und Reisebusse

  •  2021-05-06  •    3 Kommentare  •  Einkauf-, Tourismus- & Veranstaltungsverkehr
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Antrags-Code: CONSUL-2021-05-24

Der Bushaltepunkt in der Mußstrasse sollte verlegt werden um die Verkehrsbelastung im Bereich Mußstrasse, Weide und Markusplatz zu reduzieren.

Das Touristen wichtig für die Stadt Bamberg und speziell für alle Läden in der Innenstadt sind ist unumstritten. Leider sind die Auswirkungen des Tourismus nicht alle positiv.
 

Aktuell fahren Reisebusse und Shuttlebusse der Binnenkreuzfahrtschiffe die Haltestelle in der Mußstraße an. Dies führt dazu, dass die Verkehrs-, Lärm- und Umweltbelastung für den Bereich Mußstrasse, Weide und Markusplatz erhöht ist. Besonders stark ist die Belastug zu den Stoßzeiten am Vormittag bzw. Nachmittag. Aufgrund von Corona ist das aktuell natürlich kein Thema. Aber wir alle hoffen, dass Reisen bald wieder möglich sein wird. Daher wird dieses Problem bald wieder Realität werden.
 

Die Realität sieht dann folgendermaßen aus: ca. 20-30 Reise- bzw. Shuttlebusse fahren zweimal pro Tag (Anreise und Abreise) zur Bushaltestelle in der Mußstrasse (an der Konzerthalle) und führen zu einer Verkehrs-, Umwelt- und Lärmbelastung im Stadtbereich Mußstraße, Weide und Markusplatz. 
 

Seltsam für mich hört sich daher die Diskussion an, so gut wie möglich die Verkehrs-, Umwelt- und Lärmbelastung der Innenstadt zu reduzieren. 
 

Wäre es nicht gut, wenn man einen Bushaltepunkt findet, der die bereits angespannte Situation in Bamberg nicht noch verschlimmert? 

 

Wie wäre es wenn man z.B. am Margaretendamm, auf Höhe des alten Hallenbads, einen Buhaltepunkt erstellt? Die Straße ist breit genug um den Verkehr nicht zu behindern. Und bestimmt kann man sich mit dem neuen Besitzer des Hallenbads, der Uni Bamberg darauf einigen, den großen Parkplatz so zu optimieren, dass Busse hindurchfahren können um zu wenden. Charm hätte es auch noch, wenn man dort gleich ein kleines Informationsgebäude für die Touristen erstellt. 
Und der Vorteil: das Verkehrsnetz der Stadt und auch kein Anwohner wird durch diesen neuen Bushaltepunkt gestört. Man kann auch bequem über die Löwenbrücke oder am Kanal entlang und dann über die Kettenbrücke in die Stadt gelangen. 

 

Ein anderer Vorschlag könnte auch sein, keinen Bushaltepunkt in der Innenstadt für ein Be- und Entladen mehr zur Verfügung zu stellen. Stattdessen reisen alle Buse dirket am Busparkplatz am Margaretendamm an. Dort warten dann Shuttelbusse der Stadt Bamberg (bevorzugt E-Busse) und bringen die Touristen direkt zum ZOB. EIn großer Vorteil ist, dass dadurch wieder mehr Touristen in die Lange Straße bzw. Fußgängerzone gebracht werden. Jeder dort ansässige Laden wird dafür dankbar sein. Denn heute kommen viele Touristen gar nicht mehr in die Lange Straße. Von der Mußstrasse geht es direkt zum Dom hoch und dann über das alte Rathaus oder Sandstraße wieder zurück zum Bus. 

 

Der Tourismus ist wichtig. Aber warum daher nicht den Touristenstrom so leiten, dass er für niemanden zur Belastung wird? Den Touristen ist es egal, wo sie in Bamberg aussteigen. Hauptsache sie können die schöne Stadt besuchen. Der Bamberger leider muss darunter leiden, wenn die Touristen bis in die Stadt hineinfahren.


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