Verkehrsentwicklungsplan

Bürgerbeteiligung Verkehrsentwicklungsplan 2030

Vielen Dank für Ihre Teilnahme, diese Beteiligungsphase ist nun abgeschlossen!

Fast zweieinhalb Monate hatte die Bamberger Bürgerschaft Zeit, ihre Ideen und Vorschläge zur Verkehrsplanung einzubringen.
Danke, dass Sie so rege davon Gebrauch gemacht haben!
Alle Vorschläge und geführten Diskussionen werden nun ausgewertet und fließen in den weiteren Prozess ein.
 

  • Was passiert mit meinen Vorschlägen?

    Zum einen können die Vorschläge von anderen Bürger:innen eingesehen werden und sind auch zum Kommentieren freigegeben. Dadurch soll ein reger Austausch von Ideen gefördert werden. Gute Vorschläge können durch zielführende Hinweise anderer Bürger:innen noch konkretisiert/verbessert/ergänzt werden.

    Sie müssen Verständnis dafür haben, dass nicht alle Ihre Vorschläge in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden können. Auch wenn ein Vorschlag sehr positiv von anderen Bürger:innen kommentiert wird, bedeutet das nicht automatisch, dass der Vorschlag in den Maßnahmenkatalog einfließt. Die Bewertung erfolgt durch gutachterliche Prüfung seitens der Planersocietät und durch die Verwaltung.

Weiteres Vorgehen

Im weiteren Vorgehen werden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung von Seiten des Fachbüros Planersocietaet bewertet und nach Prüfung als Maßnahme mitaufgenommen. Anschließend werden die Ergebnisse in der Lenkungsgruppe des VEP präsentiert und beratschlagt. 

In diesem Jahr wird der VEP verabschiedet und beschlossen.

  • Was ist der Verkehrsentwicklungsplan (VEP)?

    Der Verkehrsentwicklungsplan 2030 ist die strategische Planung der Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung in der Stadt Bamberg. Ein ganzheitliches und integriertes Maßnahmenkonzept wurde entworfen, um dessen Ziele bis 2030 umzusetzen.

    Für die Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans wurde das Fachbüro Planersocietaet aus Dortmund beauftragt. Die Bestandsanalyse der Mobilitäts- und Verkehrssituation in Bamberg wurde im Jahr 2017 abgeschlossen. Den Analysebericht können Sie hier einsehen. Auf Grundlage der Analyse wurden die Ziele im November 2017 vom Stadtrat einstimmig beschlossen.

    In der jetzigen Phase werden durch Ihre Hilfe die notwendigen Maßnahmen finalisiert.

    Der Verkehrsentwicklungsplan gliedert sich in 10 verschiedene Handlungsfelder und steht in Einklang mit wichtigen Leitlinien einer ganzheitlichen und integrierten Stadtentwicklung. Ca. 30 Schlüsselmaßnahmen setzten für jedes Handlungsfeld Prioritäten und zeigen auf, womit die Umsetzung der Maßnahmen beginnen soll.

    Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Entwicklung kommt es zur Stärkung der Innenstädte, Aufwertung des öffentlichen Raumes, Verbesserung der Lebensqualität und sozialer Gerechtigkeit. Die integrierte Verkehrsplanung umfasst einen ganzheitlichen Ansatz beim dem wirtschaftliche Kreisläufe sowie gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig gestaltet werden.

    Die Ziele des VEP 2030 sind ehrgeizig aber durchaus erreichbar. Die Voraussetzung einer echten Verkehrswende in Bamberg sind mehr als gut vorhanden.

    Mutiges Handeln ist erforderlich, um den VEP 2030 und damit eine echte Verkehrswende in Bamberg zu erreichen.

  • Meilensteine (Phasen) des VEP 2030

    Von zentraler Bedeutung für Sie ist sicherlich die Frage: In welchem Abschnitt befindet sich momentan der VEP? Was bedeutet es, wenn Vorschläge hier eingebracht werden?

    Grundsätzlich lässt sich der VEP in 4 Meilensteine (Phasen) gliedern:

     

    Phase 1: Bestandsaufnahme und –analyse

    Phase 2: Prognose / Szenarien / Ziele

    Phase 3: Handlungsfelder / Maßnahmenkonzept

    Phase 4: Integriertes Umsetzungskonzept

     

    In Phase 1 (Bestandsaufnahme und –analyse) gab es am 16.06.2016 die erste öffentliche Auftaktveranstaltung mit anschließendem Online-Dialog. Der Stadtverwaltung war es wichtig, dass bei diesem wichtigen Thema die Bürger:innen von Beginn an die Möglichkeit haben, sich aktiv an den Arbeitsschritten des VEP mit zu beteiligen. Im Vorfeld erarbeitete die Planersocietät einen ausführlichen Bestandsaufnahme- und Analysebericht, der am 09.05.2017 im Umweltsenat vorgestellt wurde.

     

    Aufbauend auf Phase 1 wurde von der Planersocietät ein Zielkonzept mit  7 Oberzielen entwickelt, welches in Phase 2 (Prognose / Szenarien / Ziele) am 19.06.2017 in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und diskutiert wurde. Dieses Zielkonzept ist im Nachgang am 29.11.2017 vom Stadtrat beschlossen worden.

     

    Momentan befinden wir uns in Phase 3 (Handlungsfelder / Maßnahmenkonzept). Dazu hat die Planersocietät sowohl die verschiedenen Handlungsfelder als auch ein Maßnahmenkonzept erarbeitet. Folgende Verbände wurden dazu beteiligt:

    • Umwelt- und Verkehrsverbände
    • Bürgervereine
    • Wirtschaftsverbände (inkl. Gewerkschaft)
    • Kultur- und Sozialverbände

     

    Dazu bildete sich eine „Lenkungsgruppe“ bestehend aus Oberbürgermeister, Bürgermeister, Vertretern der Stadtratsfraktionen und Gruppierungen, Referenten und der Planersocietät. Daneben gehört auch die Verwaltungsrunde bestehend aus Amt für Verkehrsplanung, Verkehrsbehörde, Straßenbaulastträger, Polizei und Umweltamt mit dazu.

    Das Ergebnis sehen Sie hier auf dieser Plattform: 10 Handlungsfelder wurden erarbeitet, um die 7 Leitziele erreichen zu können. Zu jedem Handlungsfeld sind einzelne Maßnahmen entwickelt worden um aufzuzeigen, worauf die Priorität gelegt wird.

    Genau an dieser Stelle kommen Sie ins Spiel. Niemand kennt die Gegebenheiten besser als die Bürger:innen vor Ort. Deswegen haben Sie hier die Möglichkeit, alle Ihre Vorschläge zu den unterschiedlichen Handlungsfeldern konkret einzubringen. Vorschläge seitens der Verwaltung können Sie ebenso einsehen und auch kommentieren.

     

    Anschließend erfolgt eine Beurteilung der von der Planersocietät zusammengefassten Ergebnisse im Rahmen der Lenkungsgruppe im Sommer 2021. Abschließend soll das Maßnahmenpaket mit integrierten Umsetzungskonzept (Phase 4) im Herbst 2021 durch den Stadtrat beschlossen werden.


 

Die 7 Leitziele des VEP:


Das Zielsystem des VEP 2030 wurde bereits am 29.11.2017 politisch einstimmig vom Stadtrat beschlossen.

  • 1. Gesellschaftliche Teilhabe/ Gleichberechtigung/ Mobilität für alle

    Mobilität wird für jede*n möglich: Barrierefreie Wege in der Innenstadt und barrierefreie Fußwegrouten in die Stadtteile

  • 2. Förderung des Umweltverbunds (Fahrrad-, Fuß- und ÖPNV-Verkehr)

    75% der Wege der Bamberger Einwohner*innen werden bis 2030 mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV zurückgelegt.

    Bis 2025 erreicht Bamberg einen Radverkehrsanteil von 35% des Modal Splits.

  • 3. Stadt- und umweltverträgliche Abwicklung des Regionalverkehrs bei gleichzeitiger Sicherung der guten Erreichbarkeit

    Die Stadtteile und Kommunen werden mit einem breiten und attraktiven Mobilitätsangebot an das Stadtzentrum angebunden. Umstiegsfreie ÖPNV-Relationen und direkte, schnelle und sichere Radwege werden geschaffen.

  • 4. Straßen- und Stadträume lebenswert gestalten

    Stadt- und Straßenräume, die in der Bestandsanalyse als „nicht verträglich“ bewertet wurden, werden um mindestens zwei Qualitätsstufen verbessert.

  • 5. Minimierung negativer Umweltauswirkungen und verträgliche Abwicklung des motorisierten Verkehrs

    Die EU-Luftschadstoff-Grenzwerte werden nicht überschritten, der CO2-Ausstoß im Verkehr wird bis 2030 um 60% reduziert.

  • 6. Integrierte und nachhaltige Stadt- und Verkehrsentwicklung, Bestandssicherung und Effizienzsteigerung

    Neue Entwicklungsflächen (Wohnen, Gewerbe, Einkaufen, Freizeit) werden zukünftig nur noch dort ausgewiesen, wo attraktive Mobilitätsalternativen zum Kfz bestehen oder im Zuge der Planung geschaffen werden.

  • 7. Erhöhung der Verkehrssicherheit und der sozialen Sicherheit

    Langfristiges Ziel ist die Erreichung der „Vision Zero“: Es wird keine Toten oder Schwerverletzten mehr im Verkehrssystem geben.

 

Die 10 Handlungsfelder des VEP:

Um die vom Stadtrat beschlossenen Leitziele zu erreichen, wurden zehn Handlungsfelder (siehe nebenstehendes Projektverzeichnis) ausgemacht, in denen konkrete Maßnahmen formuliert werden.

03.05.2021 - 13.07.2021
Stadtweit
Diskussionsphase
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Verkehrskonzept für Bamberg

  Keine Kommentare  •  2021-05-22  • 
  Verkehrsentwicklungsplan

Mein Konzept enthält Annahmen/Bedingungen, die auf aktuellen Gegebenheiten beruhen und konkrete Lösungs-Vorschläge/Maßnahmen

2 Unterstützer/innen 
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Bessere Markierungen der Parkflächen

  1 Kommentar  •  2021-05-26  • 
  Verkehrsentwicklungsplan

Wenn schon Parkplätze auf Gehwegen, dann Parkmarkierungen durchgehend und nicht nur am Anfang und am Ende einer Parkzone. Besser: Parken nur auf der Straße.

5 Unterstützer/innen 
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Sanierung Straße Schillerplatz

  Keine Kommentare  •  2021-05-29  • 
  Verkehrsentwicklungsplan

Es müsste unbedingt die Straße am Schillerplatz saniert werden.

6 Unterstützer/innen 
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Am Kranen...... künftig ein Ort zum verweilen ?

Gestaltung des Innenstadtring zwischen Schönleins- und Markusplatz

  4 Kommentare  •  2021-06-23  • 
  Verkehrsentwicklungsplan

Beitrag eines betroffenen Innenstadtbewohner Kapuzinerstraße

zum Thema Verkehrsentwicklung in Bamberg

 

Sehr geehrtes Stadtentwicklungsforum hier meine Anregungen zur künftigen Vekehrsorganisation des innenstädtischen Vekehrs.

Stadt und Region sind stolz eine mittelalterliche Innenstadt geerbt zu haben die aus der Zeit heraus ausschließlich für Fußgänger und Pferdegespanne verkehrstechnisch über Jahrhunderte gewachsen ist.

Die Altstadt war und ist für den motorisierten Individualverkehr ab dem 20. Jahrhundert schlichtweg eine Zumutung bzw, komplett ungeeignet. (Fahrbahnbelag, Straßenbreite, Raum zum Parken, Erschütterungen Bus/LKW etc.)

Den nicht aufzuhaltenen verkehrstechnischen Entwicklungen hin zum Privat-PKW als universelem Fortbewegungsmittel nach dem Krieg ist die Vergewaltigung von Platz- und Straßenräumen zu verdanken. Dieser Entwicklung hatte sich keine politische Vertretung bzw. Gesetzgebung in seiner Eigendynamik wiedersetzen können. Von einem Weltkulturerbe hat damals auch noch keiner gesprochen.

Wie das Auto historisch gesehen über die Innenstadt hereingefallen ist, gilt es jetzt unter anderen Vorzeichen wie Klimawandel, innerstädtischer Aufenthaltsqualität, Neuorientierung des Einzelhandel, etc. ähnlich wie in den 70er Jahren mit der Fußgängerzone einen umfassenden Wurf zu wagen.

Es gilt vorallem Fußgänger, sowie auch Fahrrad und Kombiverkehr (ÖPNV, Carsharing, Lieferdiensten) mehr Raum einzuräumen. Ohne wenn und aber zumindest in der Altstadt.Plätze und Straßenräume sind als Parkraum nur für Anwohner die beruflich aufs Auto angewiesen sind und historisch bedingt keine privaten Stellplätze haben vorzuhalten.

Aus meiner Sicht als Bewohner der Kapuzinerstraße / Altstadtring möchte ich folgende Vorschläge zur künftigen Gestaltung Lange Straße, Kranen, Kapuzinerstraße machen.

Eine Nutzung als Innenstadtring wie bisher sollte nur Radverkehr (beide Richtungen ), Anwohner mit Parkausweis, Taxi, Lieferverkehr und ÖPNV (Ringbuslinie ev. autonom mit Anschluß ZOB und Bahnhof ROB) vorbehalten sein.

Wichtig:

Der für diesen eingeschränkten Einbahn-Ringverkehr aus verkehrstechnischen Gründen (Sicherheit) benötigte Fahrbahnbereich (Radverkehr darin bei 20 km Regelung beide Richtungen voll integriert, also keine Radwege mehr nötig) ist wie im Bereich Obstmarkt/ Kettenbrücke gestalterisch in den gesamten Straßenraum Lange Straße, Kranen, Kapuzinerstaße einzubinden.

Frei werdende Flächen wie nicht benötigte Parkplatzflächen und auch die beiden Radwege können so für Fußgänger und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität vor Geschäften und Gastronomie im Sommer von der Stadt bereitgestellt werden. Bürgersteigradwege lassen sich leicht dem Fußbereich zuschlagen mit einfacher Aufpflasterung bis zur Bordsteinkante.

Nicht nur den Anwohnern ist im Rahmen von Coronaauflagen im Bereich Kranen und Kapuzinerstraße die von vielen Besuchern, Studenten, Touristen fehlende Aufenthaltsqualität im Freien mit Blick auf altes Rathaus und Berggebiet schmerzlich vor Augen geführt worden. Von Exzessen auf der Brücke ganz zu schweigen. Dieser einmalige Straßenraum am Fluß ist zu Schade für einen Ring-Parkplatzsuchverkehr für auswärtige Gäste. Der Kranen ist einer der Eventplätze der Stadt im Sommer !

Also vom Schönleinsplatz her in die Lange Straße nur eingeschränkte Einfahrtsmöglichkeiten für motorisierten Verkehr.

Das Argument vieler Bamberger Autofahrer der Innenstadtring wird als wichtige Verbindungsstraße zwischen den Stadtteilen benötigt, kann von jedem Anwohner mit dem Hinweis auf die niedrige Verkehrsdichte zwischen 19 und 6 Uhr wiederlegt werden. Dem wichtigen Einzelhandel vor Ort muß spätesten seit dem Lockdown wegen Corona klar geworden sein, das es künftig ohne regionale Onlinepräsenz und Lieferservice vor Ort keine Zukunft geben wird. Geschäftsfläche und Parkplatzmöglichkeiten des Einzelhandel in Gewerbegebieten waren dort schon immer das schlagende Argument.

Der Innenstadtring zwischen Schönleinsplatz und Markusplatz muß jetzt wie 1970 der Ausbau der Fußgängerzone systematisch für den fußläufigen Aufenthalt aufgewertet werden. Gestalterische Mittel stehen den Stadt- und Verkehrsplanern zu Hauf zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Harms

 

Ich stimme nicht zu 17%
8 Stimmen

Brauchen wir für Bamberg + Landkreis ein 365€ Ticket?

  4 Kommentare  •  2021-05-05  • 
  Verkehrsentwicklungsplan

  • Um den ÖPNV in und um Bamberg attraktiver zu gestalten, könnte sich die Stadt für ein 1€-Ticket/365€-Ticket aussprechen.
  • Zum Preis von 365€ pro Jahr sollte man in Stadt und Landkreis Bamberg Bus und Bahn fahren können.
  • Zum Preis von 182,50€ pro Jahr sollte man im gesamten Stadtbusnetz fahren können (50 Cent pro Tag)
  • Zum Vergleich: Ein Jahresabo im Bereich des Stadtgebiets kostet aktuell bereits 414€.
  • Beide Vorgeschlagenen Varianten würden natürlich bedeuten, dass die Stadt mit dem Landkreis hierfür kooperiern muss.
Ich stimme nicht zu 15%
28 Stimmen
Aktive des Radentscheids

Soll die Stadt endlich ihren Beschluss zum Radentscheid umsetzen?

  4 Kommentare  •  2021-05-05  •  Initiative Radentscheid Bamberg  •  Kollektiv
  Verkehrsentwicklungsplan

Am 31.01.2018 hat der Stadtrat unter dem Druck der vielen Unterschriften und Unterstützung für den Radentscheid Bamberg 7 Ziele aus dem Text des Begehrens übernommen und beschlossen. Bislang wurde aber nur wenig von den Zielen umgesetzt, kein einziges wurde vollumfänglich umgesetzt. 


Soll die Stadt ihren eigenen Beschluss nun endlich umsetzen oder wird der Wille der Bürgerinnen und Bürger bzw. der eigene Stadtratsbeschluss weiter von Verwaltung und Stadtrat ignoriert?

 

Ziel 2: Fahrradgerechte und sichere City- und Schulwegrouten

Bis heute wurde keine einzige bestehende Cityroute entsprechend der Zielvorgabe (durchgängig mindestens in Regelbreite, bevorzugt getrennt vom Restverkehr, nicht zu Lasten des Fußverkehrs) vollständig optimiert, obwohl es mittlerweile 3 sein sollten (seit 2018). Auch am City-Routen-Netzt fanden kaum Weiterentwicklungen statt.

Ziel 3: Schutz für Rad fahrende an vielbefahrenen Hauptstraßen

Inzwischen hätte die Stadt Bamberg mindestens 6 km sichere Radwege an Hauptverkehrsstraßen und Hauptsammelstraßen ausweisen sollen. Ab einschließlich 2018 sollten pro Jahr zwei Kilometer beidseits verlaufende, zwei Meter breite reine Radverkehrsanlagen mit einem Puffer von einem Meter zu parkenden Kraftfahrzeugen hergestellt werden. Die Radverkehrsführung sollte dabei getrennt von anderen Verkehrsarten oder als Protected Bike Lanes erfolgen. Tatsächlich sind bei wohlwollender betrachtung hächstens 1 km gebaut worden, und selbst diese nicht nach den geforderten Sicherheitsstandarts.

Ziel 5: Drei Kreuzungen pro Jahr für alle sicherer machen

Bis heute hätten bereits mindestens 9 Kreuzungen (seit 2018 mindestens 3 pro Jahr) sicherer ausgebaut werden müssen. D.h. Beseitigung der Gefahrenquellen für Rad- und Fußverkehr. Dies ist bei weitem nicht passiert.

Ziel 6: 5.000 neue Fahrradabstellplätze bis 2025

Auch wenn zahlreiche neue Fahrradbügel bereits aufgestellt wurden, sieht man überall in der Stadt weiteren Bedarf für Fahrradbügel. Um die geforderten 5.000 Radstellplätze bis 2025 zu erreichen, muss die Stadt noch etliche Bügel aufstellen. Bei der Errichtung von überdachten Radabstellanlagen, insbesondere an ÖPNV-Knotenpunkten, ist bislang kaum etwas passiert.

Ziel 8: Radschnellwege für den Pendlerverkehr

Bis Ende des Jahres 2018 sollte eine Trassenführung festgelegt sein, deren Umsetzung bis Ende des Jahres 2020 von der Stadt Bamberg in deren Zuständigkeitsbereich realisiert wird. Passiert ist dies leider nicht. Wir wünschen uns ein zielstrebigeres Vorgehen seitens der Stadt, vor allem weil es aktuell noch große Fördertöpfe für Radschnellwege gibt.

Ziel 9: Mehr Effizienz und Effektivität bei Planung und Umsetzung

Bei einem Gespräch zwischen dem Mobilitätsreferenten und den Aktiven des Radentscheids Anfang 2021 bekamen wir nicht den Eindruck, dass die Stadt effizienter und effektiver Radverkehrsprojekte plant und umsetzt. Auch die Beteiligung an Förderprogrammen von Freistaaat Bayern und der Bundesregierung erfolgt kaum. Die Personaldecke scheint für diese Aufgaben nicht geeignet zu sein. Die Stadt muss durch einen Aufwachs von Planungsstellen endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Mobilitätsprojekte zeitnah umgesetzt werden können.

Ziel 10: Bamberg für mehr Radverkehr sensibilisieren

Die Kommunikationskampange "Fahrradstadt Bamberg" wurde eingestellt und nicht ausgeweitet. Ein Dialog mit dem Einzelhandel über die Förderung und Bedeutung des Radverkehrs findet nicht statt.

Ich stimme nicht zu 21%
37 Stimmen
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